zurück zur Startseite

    >> Startseite

 

Unser Dojo

Dojoleben

Aikido ist kein Sport. Aikido ist eine Kunst, der man sich, wie der Namensbestandteil „Do“ ausdrückt, auf einem Weg annähert. Geübt wird es traditionell in einem Dojo, einem „Ort des Weges“.

Es ist gut, eine klare Trennung zwischen unserem gewöhnlichen Alltagsleben und dem Aikidotraining zu schaffen. Dazu gehen wir ins Dojo. Ein Dojo ist mehr als ein Gebäude. Es ist auch mehr als ein räumlicher Raum, es ist ein Ort, an dem wir uns selbst zum Ausdruck bringen. Es ist ein Ort für erfahrungsbezogenes persönliches Wachstum. Ein Dojo sollte eine eigene Energie haben, die einen schon beim Betreten ansteckt. Wir entledigen uns unserer normalen Kleider und ziehen spezielle Übungskleidung an. Mit der Kleidung sollten wir auch unseren normalen, mit allem Möglichen beschäftigten Alltagsgeist ablegen und in einen sehr gegenwärtigen, körperbezogenen, konzentrierten Zustand eintreten. Unser innerer Lärm soll abklingen können. Dann nehmen wir eine bestimmte Körperhaltung ein, gewöhnlich Seiza (Fersensitz) mit aufrechter Wirbelsäule und verbeugen uns. So sollte man sich in einem Dojo, einem „Ort des Weges“ verhalten. Das hat nur oberflächlich mit Traditionen zu tun. Durch dieses Verhalten schaffen wir die optimalen Bedingungen für Körperlernen.